Buch-Tipp: Klima im Kopf
Katharina van Bronswijk erklärt, warum wir die Klimakrise emotional verdrängen – und wie wir aus Ohnmacht Handlungsfähigkeit machen.
Christa Kloibhofer-Krampl nimmt sich die weit verbreitete „Klimanostalgie“ vor: warum unser Gedächtnis uns im Hitze-Small-Talk systematisch belügt – und warum das Schönreden eine unfaire Lastenverschiebung auf die nächste Generation ist.

„Früher war es im Sommer doch auch schon heiß!“ – In dieser Solo-Kurzfolge deckt Christa das Pollyanna-Prinzip hinter unserer verklärten Sommer-Erinnerung auf, spiegelt weiche Kindheitsbilder mit harten Messdaten und fragt, wie wir die echte Essenz von damals als Treibstoff für heute nutzen können.
Katharina van Bronswijk erklärt, warum wir die Klimakrise emotional verdrängen – und wie wir aus Ohnmacht Handlungsfähigkeit machen.
Der Kinderbuch-Klassiker von Eleanor H. Porter (1913) gab dem Pollyanna-Prinzip seinen Namen – ein guter Einstieg, um den eigenen Positivitäts-Bias zu erkennen.
Alle Links aus den Shownotes zur Folge.
Notier in den nächsten heißen Tagen kurz, wie du dich fühlst und was du beobachtest – so entsteht dein persönlicher Datensatz gegen die verklärte Erinnerung.
Wenn beim nächsten Grillabend jemand sagt „Früher war es auch schon heiß“, hab eine echte Zahl parat – zum Beispiel die verdreifachten Hitzetage seit den 1980ern.
Frag dich: Was war die echte Essenz deiner Sommer von damals – und wie kannst du sie heute klimafit gestalten?
„Unser Gedächtnis lügt uns im Hitze-Small-Talk systematisch an – die Messdaten tun das nicht."
„Klimanostalgie ist eine unfaire Lastenverschiebung auf die nächste Generation."
„Der schönen Erinnerung an früher tut es keinen Abbruch, wenn wir der Wahrheit von heute ins Auge blicken."