
Haidt legt die Daten auf den Tisch: Seit Anfang der 2010er steigen Angst, Depression und Selbstverletzung bei Jugendlichen sprunghaft an – zeitgleich mit dem Umstieg auf Smartphone und algorithmische Feeds. Sein Buch liefert genau die Argumente, die in der Debatte um Chinas 40-Minuten-Modus fehlen.
- Warum „spielbasierte“ Kindheit durch „handybasierte“ ersetzt wurde
- Vier Grundregeln: kein Smartphone vor 14, kein Social Media vor 16
- Was Schulen mit handyfreien Zonen tatsächlich bewirken



Zitate & Grafiken der Woche
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Diese Folge solltest Du unbedingt hören
„China serviert seinen Kindern Spinat, der Westen digitales Opium."
Danach ist für unter 14-Jährige in China im Jugendmodus Schluss – im Westen: kein Limit
„Nicht die Bildschirmzeit ist das Problem, sondern wer entscheidet, was auf dem Bildschirm passiert."
So wenig bräuchte es: Auto-Play aus, chronologischer Feed an – technisch längst möglich
„Ein Algorithmus, der auf Verweildauer optimiert, ist kein Erziehungspartner."