Buch-Tipp: Positivity (Barbara Fredrickson)
Die Forscherin hinter der Broaden-and-Build-Theorie erklärt, warum positive Emotionen den Denkhorizont weiten – und wie daraus über Zeit echte Handlungsfähigkeit wächst.
Angst lähmt, Zukunftslust bewegt. Christa Kloibhofer-Krampl über den Unterschied zwischen passivem Optimismus und aktiver Gestaltungslust – mit drei wissenschaftlichen Belegen.

Wir leben in einer Zeit multipler Krisen – und oft fühlt es sich an, als rollte ein Dauer-Tsunami an schlechten Nachrichten heran. Ein ganzes Ökosystem aus Medien, Politik und Weltuntergangsszenarien lebt davon, uns in Bedrohung und Zynismus zu halten. Die Folge: Schockstarre. Anlässlich des Botschafter*innen-Treffens des Ministeriums für Neugier und Zukunftslust in Linz taucht Christa Kloibhofer-Krampl tief in das Konzept der Zukunftslust ein – und zeigt mit Neurobiologie, Psychologie und Immunologie, dass Zukunftsfreude kein naiver Luxus ist, sondern Voraussetzung für echten Wandel.
Die Forscherin hinter der Broaden-and-Build-Theorie erklärt, warum positive Emotionen den Denkhorizont weiten – und wie daraus über Zeit echte Handlungsfähigkeit wächst.
Bregman zeigt mit historischen Fällen und Studien, dass Menschen in Krisen kooperieren statt zu plündern. Eine Gegenerzählung zum Zynismus.
Alle Links aus den Shownotes zur Folge.
Such dir diese Woche etwas in deinem Umfeld, das dich ärgert – und frage nicht „Warum tut da keiner was?“, sondern „Mit wem mache ich den ersten Schritt?“.
Doomscrolling einmal am Tag durch eine konkrete Handlung ersetzen: eine Mail, ein Anruf, eine Unterschrift.
Kleine Wirksamkeitserlebnisse notieren – das Gehirn braucht Beweise, dass Handeln etwas verändert.
„Ich habe schlichtweg keine Lust mehr auf Angst."
„Optimismus wartet ab. Zukunftslust packt an."
„Angst macht den Blick eng. Neugier macht ihn weit."