Buch-Tipp: Zusammen – Die Kultur der Kooperation
Richard Sennett zeigt in seinem Klassiker, dass Kooperation eine handwerkliche Fähigkeit ist, die man üben muss – und dass sie in modernen Arbeitswelten systematisch verlernt wird.
Wir leben in einer Welt, die oft den „einsamen Wolf“ feiert – den genialen Erfinder oder den Solo-Unternehmer, der alles allein stemmt. Doch blickt man genauer hin, wird klar: Die wirklich großen Herausforderungen unserer Zeit, wie die Energiewende oder soziale Transformationen, lassen sich nur gemeinsam lösen.

In dieser Folge von Zorn und Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, meine Gedanken zur Relevanz von Partnerschaften. Ich beziehe mich damit auf meine Erfahrung in meiner Tätigkeit beim next-incubator und betone, wie wichtig eine klare Zieldefinition ist. Kooperation ist kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem wir aus Zorn über den Status Quo echte Zuversicht für morgen schaffen.
Richard Sennett zeigt in seinem Klassiker, dass Kooperation eine handwerkliche Fähigkeit ist, die man üben muss – und dass sie in modernen Arbeitswelten systematisch verlernt wird.
Der Evolutionsbiologe Martin Nowak belegt, warum Kooperation neben Mutation und Selektion die dritte treibende Kraft der Evolution ist – und warum kein Fortschritt ohne sie denkbar ist.
Kontakt, next-incubator und Produktion der Folge.
Wo versuchst du, etwas Großes und Wichtiges ganz alleine zu stemmen? Notier es dir – und überleg, wer die ideale Ergänzung wäre.
Nimm diese Woche aktiv Kontakt zu einer Person auf, deren Stärken deine Schwächen ausgleichen könnten. Ohne fertigen Plan, nur mit einem klaren „Warum“.
Schreib uns, welche Partnerschaften bei dir echten Unterschied gemacht haben.
„Kooperation ist kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem wir aus Zorn echte Zuversicht schaffen."
„Der Mensch ist evolutionär darauf programmiert, in Gemeinschaften komplexe Probleme zu lösen – nicht allein."
„Zuversicht wächst am schnellsten, wenn man sie teilt."